do it yourself Ideen für Fotozubehör

Do it yourself, selbstgebautes Zubehör

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A better Bounce Card selbstgebaut

Das ist eine Fortsetzung des Artikels: DIY Fotozubehör – lohnt sich der Aufwand?

Ein weiteres Beispiel für effektives Zubehör, dass absolut überteuert aber sehr leicht nachgebaut werden kann, ist die ABBC (A Big Large Flash Diffuser). Sie besteht in der einfachsten Form aus einem Stück Moosgummi und einem Klettband – beides in jedem Bastelladen zu bekommen.

Der ABBC Effekt ist einfach aber genial. Jeder, der schon einmal die Wirkung einer im Blitz integrierten Bouncecard gesehen hat, wird die Lichtverteilung der ABBC lieben.

so funktioniert eine a better bounce card

Durch die Flexibilität des Moosgummies lässt sich die Abstrahlfläche des externen Blitzes nämlich ohne großen Aufwand beliebig verändern und gegebenenfalls um ein vielfaches erhöhen. Dadurch gehören Blitzflecken auf den Gesichtern von Partygästen der Vergangenheit an. Durch die vergrößerte Abstrahlfläche nach vorn gibt es zudem keine hässlichen Augenringe mehr, die durch den Schattenwurf eines indirekt benutzten Blitzes entstünden.

Die ABBC mag vielleicht unprofessionell aussehen und durchweg mal einige unglaubwürdige Blicke oder Kommentare anderer Fotografen provozieren, aber wer einmal die Ergebnisse gehen hat, lässt sich sofort umstimmen!
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Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.
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Teuer aber sehr leicht nachzubauen

Das ist eine Fortsetzung des Artikels: DIY Fotozubehör – lohnt sich der Aufwand?

Viel Geld für ein kleines Loch

Dann gibt es wiederum sehr nützliche Helferlein, die käuflich entweder gar nicht erwerblich sind und nur selbst gebaut werden können oder so einfach nachzubauen sind, dass der Kauf des fertigen Produkts eigentlich nur dumm ist. Zum Zweiteren gehört definitiv der „Lochkamera“ Aufsatz aus der Bajonett Kappe für Canon Kameras [pinhole body cap]. 50€ für „ein Loch“ in einer fertige Kappe zu verlangen, wenn es doch so viel günstiger geht, ist einfach unverständlich.

Lochkamera selbst bauen

Teil 5: A better Bounce Card selbstgebaut

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DIY Beauty Dish

Das ist eine Fortsetzung des Artikels: DIY Fotozubehör – lohnt sich der Aufwand?

DIY Beauty Dish Ein weiteres sehr beliebtes Nachbauprojekt bei Portraitliebhabern ist die „Beauty Dish“. Die Beauty Dish ist ja dafür bekannt, dass sie relativ große Glanzlichter in den Augen liefert und wesentlich weniger Lichtverlust gegenüber einer Softbox besitzt. Es gibt unzählige Anleitungen im Netz, die den Nachbau einer Beauty Dish Schritt für Schritt erklären. Beauty Dishes werden mittlerweile aus Allem gebaut, sei es aus Plastiksalatschalen oder aus Aluminiumschüsseln zum Braten. Neben der Softbox ist das Thema „Selbstbau einer Beauty Dish“ wahrscheinlich das beliebteste Thema unter Hobbyfotografen.

Grenzen von DIY Fotozubehör

Dieses Projekt ist aber auch das beste Beispiel für die Grenzen solcher Nachbauten – auch wenn die Funktionsweise einer Beauty Dish relativ simpel ausschaut:
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Softbox selber bauen

Eine Softbox lässt sich relativ leicht selber bauen. Ich habe bereits einige nachgebaut und habe dadurch festgestellt, dass nicht alle Softboxen sich zum Nachbau eignen. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen, welche der selbstgebauten Softboxen eher Zeitverschwendung und welche durchaus praktikabel waren.

Diese Softboxen habe ich bereits selber gebaut

Softbox aus Styropor Halbkugel

Softbox aus Styropor Halbkugel selber bauen
So lässt sich eine Softbox aus einer Styropor Halbkugel selber bauen

Feather-Light „Softbox“ Nachbau

diy-featherlight-softbox
Eine DIY Featherlight „Softbox“ bringt tatsächlich eine sehr schöne Ausleuchtung

Lumiquest Promax System Bouncer Nachbau

diy Lumiquest Promax System Bouncer
Der Lumiquest Promax System Bouncer Nachbau erwies sich als äüßerst sperrig

DIY A Better Bounce Card (ABBC)

so funktioniert eine a better bounce card
Die DIY A better bounce card ist definitiv den Aufwand wert und eignet sich fast in jeder Situation. Ich habe Sie bei Produktfotografie, bei Hochzeiten und bei Portraitschootings benutzt und kann nur sagen: Eine ABBC gehört in jeden Fotorucksack!

Dickmanns Softbox

diy softbox-dickmannsDie DIY Dickmanns Softbox hat zwar eine silberne Wand, ist aber aufgrund der nach vorn abstrahlenden Systemblitze eigentlich völlig unsinnig. Sie macht in dieser Bauweise nur dann Sinn, wenn man die Blitzröhre aus außerhalb des Gehäuses des Blitzes platziert. Ich habe solche Lösungen gesehen, kann aber jedem nur dringend davon abraten, da Lebensgefahr besteht

Wann sollte man eine Softbox selber bauen und wann nicht?

Nehmen wir als Beispiel die Softboxen, die so gern und häufig als DIY Anleitungen im Netz kursieren. Die selbstgebauten Softboxen mögen einen wirklichen Effekt erreichen – im Gegensatz zu der Option keine Softbox zu benutzen – und erfüllen ganz den Wunsch nach einem weicheren Licht. Die Ergebnisse lassen sich sogar in einem gewissen Rahmen mit den fertigen Softboxen vergleichen. Allerdings erreichen die Lichtverteilungseigenschaften solcher Softboxprojekte meistens nicht annähernd den Standard guter und meist gar nichtmal teurer käuflicher Softboxen.

Wann sich der Nachbau lohnt

Wer also noch nicht weiß ob er überhaupt eine Softbox benötigt und nur ein wenig „rumspielen“ und ausprobieren möchte, für den lohnt sich ein Selbstbau einer der Softbox. Es macht sogar Spaß.

Wann sich der Nachbau nicht lohnt

Sobald Du darüber nachdenkst, etwas professioneller und öfter mit der Softbox umzugehen, solltest Du definitiv das wenige Geld für eine gescheite Hilfe ausgeben! So viel kosten Softboxen nicht! Mein Tipp: Der faltbare Ringblitz

Nachfolgend findest Du zwei Gründe, warum das selber bauen einer Softbox eher eine Spielerei ist:

1. DIY Softboxen fressen Licht

Zudem wird dem meist eh schon zu kleinem (lichtschwachen) Blitz viel Energie genommen, da die verwendeten Materialien nicht für die perfekte Lichtausbeute optimiert sind. Vergleichen wir dann noch die Anschaffungskosten für das Material zuzüglich der investierten Zeit, bleibt der Unterschied zu einer fertigen Softbox nicht mehr groß – In der zum Nachbau verwendeten Zeit ließe sich durchaus ein Shooting abhalten, dass bspw. durch den Verkauf der Bilder durchweg das Geld für eine Softbox wieder einholen könnte.

2. Eine Softbox muss leicht transportabel sein

Zudem wird zu gern vergessen, dass die Transportabilität von Softboxen einen sehr wichtigen Faktor spielt. Was nützt mir die beste und mit Liebe gebaute Softbox, wenn ich sie nirgends hin mitnehmen kann, weil Sie keinen Regenschauer überstehen würde oder einfach so sperrig ist und sich nicht zerlegen lässt, dass sie sich nicht vernünftig verstauen lässt — sei es zu Hause im DIY Studio oder unterwegs. Ferner wäre ich mir den Spott sicher, wenn ich mit so einer Softbox auf einer Hochzeit oder einer anderen Veranstaltung auftauchte und sie benütze. Das Auge isst ja bekanntlich mit und die äußerliche Form des Zubehörs ein nicht zu vernachlässigender Faktor!

Fazit: Für jeden das Richtige

Wer also keinen Platz für unzerlegbare Softboxen hat, sie des öfteren transportieren können will oder sich damit vor die Leute trauen möchte, sollte sich lieber einfache dafür aber praktische Softboxen aus dem niedrigen Preissegment kaufen. Für alle, die keine Platzprobleme haben – weil beispielsweise ein eigener Raum fürs Hobby zur Verfügung steht – lohnt ein Blick in das Buch „Lowbudgetshooting: Fotozubehör einfach selbst gebaut„, dass es sowohl auf englisch als auch auf deutsch gibt. Hier werden Ideen für Softboxen umgesetzt, die allen Anforderungen einer fast perfekten Softbox genügen – bis auf die Zerlegbarkeit.

Das ist eine Fortsetzung des Artikels: DIY Fotozubehör – lohnt sich der Aufwand?

Weiter geht es mit Teil 3: Lohnt es sich eine DIY Beauty Dish zu bauen?

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DIY Fotozubehör – lohnt sich der Aufwand?

Der Kauf der ersten Spiegelreflex-kamera ist für die meisten eine Anschaffung mit hohem Investitionsaufwand. Teures Zubehör wird in 90% der Fälle nicht eingeplant. Viele Motive lassen sich aber ohne spezielles Zubehör entweder gar nicht oder nur minder gut fotografieren, denn auch beste Automatiken scheitern am mangelndem oder schlechtem Licht – dem A und O in der Fotografie. Portraits bedürfen beispielsweise einer gezielt geführten Ausleuchtung, Makros wollen perfekt ins Licht gesetzt werden und eine sehr flexible Lichtquelle ist der beste Freund eines Dokumentationsfotografen.

Der Erfolg eines Fotos hängt vom richtigen Licht ab

Wie wichtig das richtige Licht in der Fotografie ist, weiß sicherlich jeder. Martin Krolop hat jetzt mit ienem kleinem Test bewiesen, dass das Licht sogar wichtiger ist als die Kamera selbst und hat mit einer kleinen Kompaktkamera und einem einfachen Lichtsetting Fotos in VOGUE Qualität gemacht.

Licht, Licht und nochmals Licht!

Künstliche Lichtquellen kommen also früher oder später auf die Must-Have Liste, damit der Weiterentwicklung eines ambitionierten Hobby Fotografen nichts im Wege steht. Mit der Auswahl der Lichtquelle ist es allerdings noch lange nicht getan. Das Licht will mit diversen Mitteln geformt und individuell gesetzt werden. Die Anschaffungskosten für Lichtquellen und sogenannte Lichtformer liegen aber wie große Brocken auf dem Weg zum Ziel, so dass sich schnell eine berechtigte Frage einschleicht: „Kann ich das nicht einfach und günstig selbst bauen“? Die Antwort heißt ja, aber nicht alles.

Selbstgebautes Licht

Selbstgebautes Fotozubehör kann dazu beitragen viel Geld zu sparen oder einfach eine Herausforderung sein etwas selbst zu bauen ohne es von der Stange zu kaufen. Das unendlich große Internet bietet mittlerweile unzählige Anleitungen, die zum Nachbau verleiten. Doch Vorsicht: Vieles davon kann auch für viel Spott sorgen und viel Zeit für nichts rauben. Anhand einiger Beispiele zeige ich hier für wen und für welchen Einsatz sich selbstgebautes Zubehör gut eignet und für welche Nachbauten sich die Zeit und Mühe definitiv lohnt (und welche Nachbauten bei Dir eher ein Lächeln, aber nicht einen Wunsch zum Nachbau hervorrufen sollten).
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Filmcrew benutzt selbstgebautes Ringlicht

Ringlicht im Auge von Joelina Drews

Im Video zu »Trendsetter« von Joelina Drews sieht man ganz deutlich, dass der Ringlicht Effekt mittlerweise im Showbiz ganz oben angekommen ist. Der Effekt ward bisher nur in der Fotografie zur optimalen Ausleuchtung angewandt worden. Jetzt sind die Leute auf den Effekt im Auge scharf und wollen es anscheinend auch in Videos sehen!

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Fotograf und Landstreicher Miroslav Tichy

Selbstgebaute Fotokamera eines LandstreichersDer tschechische Fotograf Miroslav Tichy (1926) stellte seine Kameras aus dem her, was er auf der Müllgrube fand. Als Objektivlauf benutze er alles von Konservenbüchsen bis Toilettenpapierrollen die mit Teer und Kaugummi zusammengehalten wurden. Die Linsen schleifte der Landstreicher-Fotograf aus Plexiglas selbst und polierte sie mit Zahnpasta. (Übersetzung)


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diy: Video Stabilisierung für 0 Cent

Glaubt man Rick, so kannst Du Dir im Amateurbereich teure Steadycams sparen und einfach ein normales Stativ etwas entfremdet benutzen. Nach Seinen Worten: „mit einer FlyCam5000 streichelst Du nur Dein Ego – schaut her ich bin was, ein Profi-Filmer“. Doch es geht auch einfacher eine Videokamera zu stabilisieren. Einfach Dein vorhandenes Stativ in die Länge ausfahren, die Beine angeklappt lassen und am Stativkopf mit zwei Fingern locker umfassen. Schon ist Deine billige Steadycam fertig.

Ich habe es mal ausprobiert und muss sagen, dass für die ersten Schritte ich mit dieser Lösung besser klarkomme als mit der Flycam. Allerdings finde ich die Lösung von Rick noch nicht optimal! Geht man während der Aufnahmen wackelt die Kamera leicht nach links und rechts – wahrscheinlich, weil mein Objektiv vorn Übergewicht hat und auf einem normalen Stativ natürlich kein Gleichgewicht eingestellt werden kann. Dieser Fehler lässt sich aber ausmerzen!
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Das simpelste diy Stativgewicht der Welt

Daniel hat beim Blitzen mit seinem Blitz + Schirm “Outdoor” schon mal wegen dem Problem mit dem wackeligen Stand des Statives eine Streuscheibe eines Blitzes geschrotet. Grad wenn etwas Wind aufkommt stehen die leichten Stative oft sehr wackelig in der Gegend rum. Das sollte Ihm aber nicht noch einmal passieren und so hat er eine sehr einfache einfache Lösung dafür gefunden.

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The Strobist Jet Pack

für strobist: helfende dritte Hand zum halten des BlitzesDas Dilemma jedes Strobisten, der keinen Gehilfen hat ist: wie hält man seine Kamera und gleichzeitig den entfesselten Blitz samt dem Schirm oder der der Softbox fest? Hier kommt die Lösung; das „Strobist Jet pack“ — nein, man kann es nicht kaufen, man kann es nur selbst nachbauen — wo wir wieder bei sinnvollen DIY Lösungen wären.

Und hier eine Strobist Jetpack Anleitung zum selbstbauen (auf deutsch)


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