diy Beiträge

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Sicherlich hat sich der Ein oder Andere schon gefragt, warum die DIY Beiträge hier so rar geworden sind. Der Grund dafür liegt größtenteils darin, dass es kaum noch wirklich sinnvolle DIY Ergebnisse gibt. Während meiner Phase, in der ich das meiste an meinem Fotozubehör selbst gebaut habe, musste ich feststellen, dass das meiste auf gut deutsch doch Mist ist.

Nehmen wir die Softboxen, die so gern und häufig als DIY Anleitungen im Netz kursieren. Diese mögen vielleicht manchmal einen wirklichen Effekt bringen und mit einer einfachen Softbox vergleichbar sein, dennoch wird zu gern vergessen, dass die Transportabilität bei Fotozubehör einen sehr wichtigen Faktor spielt. Was nützt mir die best- und mit Liebe gebaute Softbox, wenn ich sie nirgends verstauen kann — sei es zu Hause (im DIY Studio) oder unterwegs.

Ferner reichen die Lichtverteilungseigenschaften meist nicht mal annähernd an die „originale“ ran. Diverse Anleitungen für Ringblitze oder Beauty-Dishes sind zwar lieb gemeint, erzielen jedoch nicht die gewünschte Wirkung.

Bei meinen DIY Projekten — die ich zum größten Teil auch nicht hier beschrieben habe — habe ich nach dem Bau einsehen müssen, dass die Mühe es nicht Wert war und musste in den meisten Fällen alles in die Tonne kloppen.

Es gibt also nicht mehr viel, was man so gut nachbauen könnte, so dass es dem Original ähnelt, deswegen sind auch die Beiträge hier rarer geworden.

Wozu ich allerdings immer noch voll zustimmen würde, ist der (Nach)bau der Ringlichter [1] [2], dem Feather-Light Bouncer, dem Reflektor-Halter, diverse Table-Tops, dem R-Strap Kameragurt und der Modifizierung von Lichtstativen.

Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.

2 Kommentare

  1. Och, es gibt so vieles was man sinnvoll selbst bauen kann:
    Viele bauen Objektive auf das neue Bajonett der Kamera um, ich habe mir zum Beispiel ein lichtstarkes Minolta Rokkor 58/1.2 auf Canon EF Bajonett adaptiert. Ein gebrauchtes Canon EF 50/1.2 kostet so grob das 5-fache. Und ist optisch meiner bisherigen Erkenntnis auch nicht wesentlich besser.
    Um Infrarot-Bilder machen zu können tauschen viele den IR-Sperrfilter in der DSLR gegen einen IR-Durchlassfilter aus, das geht relativ einfach.
    Ich habe wegen meiner unsteten Lebensart mir ein Wechelfilter-System gebaut – das gibts für DSLR so nirgends zu kaufen, und erfreut mich schon einige Monate.
    Vor 9 Jahren hab ich mir einen Adapter gebaut um meine Spiegelreflex hinten an meine Großformatkamera zu satteln, sowas gibts glaub ich erst seit 2-3 Jahren zu kaufen!
    Dann habe ich noch paar Ideen im Kopf, die auch mal umgesetzt werden müßen, wenn ich Zeit dazu finde.

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