Agfa Optima und Selecta – Schätzchen aus der „Urzeit“ der Automatikkameras


Inspiriert vom Gast-Artikel bei Kwerfeldein, „Eine Kamera für unter 10EUR“ wollte ich auch meinen Eindruck über die alte Technik der Fotografie offenlegen.

Ich hatte schon immer ein Fable für alte Kameras. Erst war es der Charme der alten Geister dann die Mechanik, die geniale Optik eines „Dinosauriers“ in der Moderne, die robuste Verarbeitung und das solide Gehäuse, die mich an den urigen Geschöpfen der Fotografie faszinierten. Jedes Mal, wenn ich ein solches Urstück in einem Schaufenster stehen sehe überlege ich mir ein paar solcher Balgenmonster zuzulegen. Aber es ist noch nie etwas draus geworden. Man stellt Sie sowieso ja nur in die Vitrine und vergisst wieder.

Vor kurzer Zeit kam ich aber in die glückliche Lage, eine 46 Jahre alte Agfa Selecta — mit Zeitautomatik, die von der Agfa Optima, der ersten vollautomatischen Kleinbildkamera abgeleitet wurde — mitbenutzen zu dürfen und nun begeistert mich auch die Abbildungseigenheit dieser Dinos vielmehr. Um die Abbildungseigenheit zu demonstrieren habe ich die ersten Ergebnisse mit dem Schätzchen mal beigefügt.

Am Seenicole-im-herbstlichen-waldFarbenwelten

Was macht den Charme denn nun aus? Die Antwort ist kurz: Ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Vielleicht sind es die Blicke der Leute. Vielleicht ist es auch nur die Faszination zur alten Technik. Ich weiß nur, dass ich sowohl meine analoge SLR als auch die digitale-SLR für diese hin-und-wieder gern stehen lassen werde.

Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.

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