DSLR Body + Zoom Objektiv für weniger als 1000 EUR?

Ich werde ständig gefragt, welche DSLR Body + Zoom Objektiv Kombination ich mir für unter 1000 EUR kaufen würde. Meine Kurzantwort lautet: keine! Ein gutes Zoom-Objektiv macht es unmöglich. Allerdings ist die Welt nicht immer Schwarz/Weiß – natürlich muss man nicht immer gleich ein teures Zoom kaufen. Es gibt sehr gute Alternativen. Ich zeige in diesem Beitrag natürlich auch Alternativen. Sogar auch für unter 500 EUR.

Aufgabe der Kamera Objektiv Kombination

Angenommene Zielgruppe: Die Person sucht für seine fotobegeisterte Vaterrolle eine Kamera, mit der er sowohl das Kind als auch andere Fotos in möglichst bester Qualität abbilden kann. Ein Zoom sei gewünscht, weil man die Kleinen dann auch in Aktion gut festhalten können soll. Zudem wolle man sich mehr mit der Fotografie beschäftigen und auch tiefer in die Thematik eintauchen. Die Qualität der Bilder ist also das A und O.

Kurzkommentar: Mit einem Zoom-Objektiv geht das nicht unter 1000 EUR

Fakt ist: Ein DSLR Body + ein vernünftiges Zoom Objektiv gibt es nicht für unter 1500 EUR! Zumindest nicht mit einer Blende von mindestens f/2.8

Oder geht es doch? Verlässt man die Pfade der Nikon- und Canon-Kameras und schaut auf das Ufer von Sony, so ließe sich durchaus eine sehr gute Kombination von unter 1000 EUR realisieren. Auch mit einem qualitativ guten Zoom mit f/2.8. Hier kannst Du weitere Infos dazu nachlesen »

Wozu eine Blende von f/2.8?

Aber warum ist mir die Blende f/2.8 so wichtig? Warum gebe ich mich nicht mit den Anfangsblenden von f/3.6-5.6 (üblich für Kit- oder günstige Zoom-Objektive) zufrieden?

Hypothese

Ein Zoom Objektiv braucht für die Anwendung „an“ Kindern mindestens eine Blende von f/2.8 um
a.) die Freistellung bei Portraits zu haben
b.) genug Licht zu haben den internen Blitz nicht nutzen zu müssen (denn dann ist bei ungeübter Anwendung fast alles verblitzt).

Mit einem Zoom-Objektiv bei 70mm und Blende f/5.6 muss bei mindestens 1/70s fotografiert werden. Bei Blende f/5.6 und einer Belichtungszeit von 1/70s ist schon ganz schön viel Licht notwendig um nicht die ISO und damit das Farbrauschen extrem nach oben ziehen zu müssen. Außerdem habe ich mit Blende f/5.6 keine Möglichkeit zur Freistellung durch Unschärfe im Hintergrund (dem berühmten Bokeh).

Vergleich einer günstigen Festbrennweite mit einem Zoom-Objektiv

Lange Rede kurzer Sinn, hier ist mal ein Vergleich, der deutlich macht, warum eine Anfangsblende von f/5.6 in den meisten aller Fälle keine gute Wahl ist:

Die folgenden zwei Bilder sind Innenaufnahmen in einem dunklen Raum mit 160W Halogenlicht ausgeleuchtet. Gemütliche Athmosphere. Gerade im Winter eine fast alltägliche Situation. Hier will man definitiv keinen Blitz im Bild.

35mm f/1.8 Objektiv – Festbrennweite

kikaninchen1.8
Mit Blende f/1.8 lässt sich die ISO bei 1/80s noch im akzeptablem Rahmen von ISO 800 halten. Ließe sich sogar noch auf ISO 400 bei 1/30s reduzieren. Bei einer 35mm Festbrennweite kein Problem. Die Freistellung vom Hintergrund ist ebenfalls sehr schön blurry.

18-55mm f/3.5-5.6 Zoom-Objektiv

kikaninchen5.6
Mit Blende f/5.6 bei 35mm lässt sich am Zoom-Objektiv der ISO-Wert nicht mehr klein halten. Bei 1/60s klettert er bereits auf ISO 6400 um die gleiche Belichtung zu erreichen. Bei einer Nikon D3200 ist das kein brauchbarer Wert, da das Farbrauschen extrem das Bild beschädigt. Die Freistellung vom Hintergrund ist zudem auch nicht mehr so schön. Immer noch besser als bei einer kompakten Kamera, aber der Vergleich ist eine ganz andere Baustelle.

Nach diesem Beispiel wirst Du mir jetzt sicher zustimmen, dass ein günstiges Zoom-Objektiv mit Anfangsblende f/3.5-5.6 kein gutes Immer-Drauf Alltags-Objektiv ist. Innenaufnahmen kann man damit knicken.

Gute Zoom-Objektive mit weiter Blende kosten viel Geld

Ein „gutes“ Zoom mit f/2.8 kostet sowohl bei Nikon als auch bei Canon nicht weniger als ~1200 EUR (Originalware). Dritthersteller sind günstiger zu bekommen, allerdings gibt es dort meist sehr viel schlechte Ware. Dazu gehört meiner Meinung nach bspw. das konnten die von mir getesteten Tamron 17-50 f/2.8 sowie das Tamron 28-75 f/2.8 mich absolut nicht überzeugen – beide sind meiner Meinung nach im Autofokus viel zu langsam und treffen den Fokus nur wenn die Lichtverhältnisse sehr gut sind. Oft muss man einen oder mehrere Durchgänge durch den kompletten Fokusbereich der Objektive in Kauf nehmen, wenn man in geschlossenen Räumen in etwas ungünstigen Lichtverhältnissen (bewegte Objekte) fotografieren möchte. Die einzige Ausnahme ist das Tamron 24-70 VC f/2.8. Es ist präzise, schnell und macht keine Fehler – auch bei Bildern in der Wohnung. Allerdings kostet es auch schon 800EUR

Tamron

Das Tamron 24-70 VC f/2.8 (780 EUR) zählt meiner Meinung nach zu den besseren, da es durchaus schnell fokussiert und der Fokus auch in dunkleren Umgebungen sehr sauber funktioniert. Das Objektiv bringt die Kamera fast nie dazu, den kompletten Fokusbereich durchgehen zu müssen, sondern fokussiert sehr treffsicher gleich beim ersten Versuch (an einer Canon 5D Mark II gemessen).

Sigma

In den Kommentaren findet Ihr eine Empfehlung für ein Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM Objektiv im Wert von 400 EUR. Ich selbst kann dazu nichts sagen, da ich es noch nie in der Hand und schon gar nicht auf der Kamera hatte.

Canon:

Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM (1600 EUR)

Nikon:

Nikon AF-S DX Zoom-Nikkor 17-55mm f/2.8G IF-ED (1200 EUR)

Mein Tipp: Zoom mit Deinen Beinen

Ich rate Dir eine Festbrennweite zu kaufen und als Zoom die eigenen Beine zu nutzen! Festbrennweiten gibt es mit großen Blenden für wesentlich weniger Geld. Dann passt das auch mit dem 1000 EUR Budget ganz gut. Zudem haben Festbrennweiten weniger bewegliche Elemente und i.d.R. weniger Linsen. Das bedeutet, dass bspw. für weniger Geld gleiche oder sogar bessere Qualität zu erwarten ist.

Meine Festbrennweiten-Favoriten:

Nikon:
Nikkor 50mm f/1.4 (400 EUR)
Nikkor 35mm f/1.8G (164 EUR)
Canon: Canon 50mm f/1.4 (299 EUR)

Ich bin mit meiner Meinung nicht allein. Die kurzgefasst beste Meinung dazu fand ich bei Amazon:
zoom Objektiv oder Festbrennweite

Und welchen Body?

Das Body ist für so eine „unspezifische“ Anwendung völlig egal! Zumindest aus der Auswahl der Consumer-DSLR-Kameras. Bei Canon würde ich eine Canon 100D und bei Nikon eine Nikon D5300 dazu kaufen.

Es war meine Einschätzung gefragt. Die Aussage ist meine persönliche Meinung und muss nicht das Non-Plus-Ultra darstellen. Gerne kannst Du mich vom Gegenteil überzeugen oder einen anderen Tipp geben. Schreibe es einfach in die Kommentare.

Update: Gibt es interessante Alternativen?

Sony Alpha

Mit dem Sony SAL1650 F2,8 DT SSM 16-50mm Objektiv (580 EUR) an einer Sony SLT-A58K SLR-Digitalkamera (350 EUR) ließe sich die geforderte Budget-Grenze von 1000 EUR einhalten. Laut Michael Bürkel ist die Qualität des Objektivs durchaus bemerkenswert und das Body ist ja eh relativ. Ich kann selbst zur Kamera und dem Objektiv nichts sagen, weiß aber von meinem Schwager, dass er von Sony auf Canon gewechselt ist. Nun denn, sei die Möglichkeit dennoch hier erwähnt, denn sie bietet tatsächlich die geforderten Eckpunkte und ist ganz sicher besser als eine Kompaktkamera-Alternative.

Sony Alpha 7s – ein Traum von Kameratechnik

Lauf Martin Krolop, einem renommierten deutschen Beauty-Fotografen, liegt in der Sony Alpha 7s die Zukunft der Fotografie. Er schreibt in einem Blogbeitrag mit dem Titel: „SONY ALPHA 7S… WENN TECHNIK DIE FOTOGRAFIE VERÄNDERN KANN“ bezeichnet er die Alpha 7s als eine „Vollformatkamera mit wenig Megapixel dafür aber extrem guten ISO-Werten“. Er zeigt darin Fotos bei ISO51200 bis 204800 jeweils bei einer Belichtungszeit von um die 1/80 oder 1/100 frei aus der Hand mit einem 55mm Objektiv bei f1.8. Die Bilder bei den hohen ISO Werten sind dabei sooooooo exorbitant gut, dass man es gar nicht glauben mag!

Hinter diesen Fotos steckt ein wahrer Quantensprung. Nämlich die Erkenntnis, dass plötzlich Lichtquellen valide für Fotografen werden, die bisher keine Option waren. Leuchten die bisher zu schwach waren, werden plötzlich verwendbar. Während man vor 20 Jahren noch 3000Ws als Blitzlicht nutzen musste um die ISO50 bei f16 zu füllen, kann man jetzt ein ähnliches Bild mit 100W Glühbirne machen…

Allerdings wird es mit den 1000 EUR hier auch nichts. Die Kamera selbst kostet bereits 1900 EUR (noch) und ein 35mm f/2.8 Objektiv nochmals 670 EUR.

Quo vadis?

Die Richtung wird Sony demnächst auch für andere Hersteller weisen. Ich bin sehr auf zukünftige Preise solcher Kameras gespannt.

DSLR + Objektiv für 500 EUR

Vor ein paar Monaten habe ich mich auch der Frage gewidmet, welche DSLR Kombination für 500 EUR Budget zu empfehlen wäre.

Eine kleine Randbemerkung

mehr Zoom für weniger Bling Bling

mehr Zoom für weniger Bling Bling


Mehr Zoom für weniger Bling Bling bedeutet leider auch, dass man Geld für etwas ausgibt, dass es eigentlich nicht Wert ist. Wer billige Zoom-Objektive kauft – und ich meine wirklich billige, nicht günstige, der sollte sich das Geld gleich sparen und lieber in eine sehr gute (Panasonic) Kompaktkamera stecken.
Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.

11 Kommentare

  1. Seufz, nur weil du mal schlechte Erfahrungen mit Drittherstellern hattest, solltest du nocht so bedenkenlos pauschalisieren. Meine Erfahrungen sehen da ganz anders aus.
    Anyway, bei einem Etat von 1000€ reicht es aber auch nicht zu einem Tamron 24-70VC, sondern allenfalls zu einem Tamron 28-75 (super Abbildungsleistung, nicht schlechter als das 24-70L VI von Canon) … das aber wiederum hat einen zu langsamen AF für spielende Kinder.
    Das ist auch das primäre Problem der preiswerten Zooms mit Blenden von F4-5.6. Die hoehen ASA sind nämich nicht wirklich das Problem, solange pappi seine Kinder nicht dauernd in Formaten jenseits 40*60 ausbelichten möchte. Fotobuch oder HD Diashow für den TV, da fotografiere ich tagsüber auch noch bedenkenlos mit ISO 1600. Das Thema Bildbearbeitung und der Umgang mit einem RAW Konverter sollte man dem Vater vielleicht auch noch näher bringen, das amortisiert sich in mehrfacher Hinsicht ;-}

  2. Viktor

    Hallo winfried,

    dies ist ja ein privater Blog mit einem einzigen Autor. Natürlich spielt hier meine persönlich gemachte Erfahrung eine sehr große Rolle. Wäre ja auch schlecht wenn nicht. Ich halte Blog, die über etwas schreiben, was sie noch nie in der Hand gehalten haben nicht für authentisch.

    Ich wurde nach meiner persönlichen Meinung gefragt und dies ist meine persönliche Antwort darauf. Dieser Blogpost fängt mit dem Hinweis darauf an und hört damit auf.

    Zu dem Tamron. Ich kenne die Tamron 24-70VC Objektive nicht, wohl aber das Tamron 28-75 f2.8 und das Tamron 17-50 f2.8. Beide sind „nach meinem Geschmack“ viel zu langsam beim fokussieren und haben viel zu oft „Fehltreffer“ beim AF. Ich habe mal dank Lensavenue bei einer Hochzeit das Tamron 28-75 f2.8 mal zum Vergleich mit einem Canon EF 24-70 f2.8 L
    und bei einer zweiten Hochzeit das Tamron 17-50 f2.8 im Vergleich zu einem Canon EF-S 17-55mm f2.8 testen können. Die Unterschiede waren enorm! Die Tamron Bilder hätte ich nicht verkaufen können! Speziell bei offener Blende und gedimmten Licht versagen die Tamrons beim AF — einfach zu langsam, so dass die Kamera zu lange braucht um Korrekturen durchzuführen — auf einer Canon EOS 550 D.

    Sicher ist das auch eine Frage des Bodys und der Genauigkeit der AF Sensoren. Auf einer 5D Mark III macht ein Tamron 28-75 f2.8 gerade eine durchaus brauchbare Lösung. Aber die Kombination kostet auch keine 1000 EUR. In dieser Frage würde ich aber auch hier eher zu einem kleineren Body aber einem besseren Objektiv tendieren.

    Wie gesagt. Meine persönliche Meinung.

  3. Viktor

    PS: Wo wir uns aber einig sind ist, dass man (günstige) Zoom-Objektive mit > f2.8 für die genannten Zwecke „nicht gebrauchen kann“ — außer für „Studiozwecke“ mit künstlicher Ausleuchtung. Durch den verminderten Lichteinfall bei Offenblende kann der AF noch schlechter arbeiten und alles wird eher zur Glückssache als zu einem gezielt fokussierten Foto.

  4. winfried

    ja, im Fazit sind wir uns einig, wobei ich mit meinen Erfahrungen differenzierter umgehe wie du ;-}
    Ich habe schon Hochzeiten mit dem Tamron 28-105/2.8 gemacht (ein Fossil aus dem letzten Jahrtausend), dessen AF noch langsamer ist, als der des 28-75 und was die Lichtstärke und allgemeine Objektivqualität betrifft. Notfalls fokussier ich manuell, da ich oft mit „Altglas“ arbeite, habe ich da keinerlei Berührungsängste und bin entsprechend geübt.

    Wenn ich nach meinen Erfahrungen gehen würde müsste ich zwingend von Canon Objektiven abraten. Da hatte ich signifikant mehr technische Ausfälle (dezentrierungen, fehlfocus, defekte) wie bei meinen Tokinas und Tamrons zusammen (über Sigma lege ich den Mantel des Schweigens) … aber ich kenne auch die Problematik der Serienstreuung die dahingehend jede persönliche Statistik irrelevant macht ;-}

  5. Viktor

    Manuell fokussieren geht (meiner Meinung nach) nicht mit einer drei- oder vierstelligen Canon oder vierstelligen Nikon. Der Sucher ist so klein und „ungenau“, dass ein manuelles fokussieren hier mehr einem „raten“ gleicht. Selbst mit einer 60D würde ich mich noch nicht ans manuelle fokussieren wagen. Mit meiner alten analogen Kamera mit einer Schnittbild-Mattscheibe und einem Rikenon 50mm f1.2 ging das sehr gut. An einer DSLR habe ich aber noch keine vergleichbare Möglichkeit gefunden ohne nachträglich eine Schnittbild-Mattscheibe einzubauen – ginge ja ab zweistelligen Canons.

    Mit einem Dritthersteller Objektiv hatte ich in der Tat mal sehr positive Erfahrungen gemacht! Es war ein Sigma 55-200 mm f/4-5.6 DC (an einer Canon 350D). Allerdings habe ich damit damals nur draußen Architektur und Landschaften fotografiert.

    Serienstreuung ist in der Tat ein großes Problem, weswegen ich ein Objektiv auch nur noch bei einem Fachhändler kaufen würde, der einen Fokustest gleich mit anbietet.

  6. Viktor

    Habe heute ein Tamron 24-70 f2.8 an einer Canon 5D Mark II getestet. Es ist erstaunlich schnell und präzise. Ich hatte im Haus bei ISO400 f2.8 und 1/60s keinerlei Fokusfehler oder längere Fokussucherei. Das ist mal ein Dritthersteller Objektiv, dass ich tatsächlich wieder gut finde und auch selbst kaufen würde.

  7. Hans

    Hallo Viktor,

    ich empfehle dir mal das Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM zu testen, es hat ein sehr gutes P/L und der AF ist wesentlich schneller als das Tamron Objektiv, locker zu vergleichen mit einem Canon EF-S 17-55mm 1:2,8 IS USM bei günstigerem Preis und besserer Qualität und Zuverlässigkeit.

  8. Viktor

    Versteht mich bitte richtig! Mir geht es hier darum Begeisterung für ein Festbrennweite zu erzeugen um Gedanklich vom All-In-One Wonder Zoom wegzukommen! Da Sigma – egal wie dessen Qualität auch sein mag – kostet immerhin knapp 400 EUR. Dabei hat es im Vgl. zu einer FB „nur“ f2.8

  9. Hans

    Hallo Viktor,

    ich bezog mich eher auf solche Aussagen wie weiter oben:

    „Gute Zoom-Objektive mit weiter Blende kosten viel Geld

    Ein “gutes” Zoom mit f/2.8 kostet sowohl bei Nikon als auch bei Canon nicht weniger als ~1200 EUR. Dritthersteller sind günstiger zu bekommen, allerdings gibt es dort meist sehr viel schlechte Ware. Dazu gehört meiner Meinung nach bspw. das Tamron 17-50 f/2.8 sowie das Tamron 28-75 f/2.8 – beide sind meiner Meinung nach im Autofokus viel zu langsam und treffen den Fokus nur wenn die Lichtverhältnisse sehr gut sind. Oft muss man einen oder mehrere Durchgänge durch den kompletten Fokusbereich der Objektive in Kauf nehmen, wenn man in geschlossenen Räumen in etwas ungünstigen Lichtverhältnissen (bewegte Objekte) fotografieren möchte. Die einzige Ausnahme ist das Tamron 24-70 VC f/2.8. Es ist präzise, schnell und macht keine Fehler – auch bei Bildern in der Wohnung. Allerdings kostet es auch schon 800EUR“

    Da diese meiner Meinung nach sehr subjektiv erscheinen, wenn du nur einen einzigen alternativen Hersteller, mal abgesehen von Canon/Nikon nennst. Mag sein, dass du nur Tamron testen konntest, dann sollte das aber dem Leser ersichtlich sein. Deine oben aufgeführte Alternative für 800€ ist wesentlich teurer wie das derzeit für 358€ von mir gemeinte Sigma, wenn es auch einen anderen Brennweitenbereich abdeckt.

    Also: Lieber deine Meinungen anders verpacken, sonst denken die Leser noch, bezogen auf die obere Textpassage, es gäbe nur dieses eine Tamron Objektiv als einzige Alternative zu Canon/Nikon.

  10. Viktor

    Deine oben aufgeführte Alternative für 800€ ist wesentlich teurer wie das derzeit für 358€ von mir gemeinte Sigma, wenn es auch einen anderen Brennweitenbereich abdeckt.
    Das stimmt. Ich ergänze den Beitrag um die Stelle.

  11. Der Vergleich einer günstigen Festbrennweite mit einem Zoom-Objektiv zeigt sehr deutlich, warum man beim Objektiv nicht sparen sollte. Gerade wenn es darauf ankommt, wie bei der Hochzeitsfotografie, gibt es keine zweite Chance. Deshalb ist ein lichtstarkes Objektiv für mich ein entscheidender Faktor für qualitativ hochwertige Bilder. Beste Grüße, Jens

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