Freitags gibt’s Fisch

Bei einem Streifzug durch das Web bin ich über eine interessante kleine Geschichte gestolpert.

Die sogenannte Fishbomb Taschen:

fishbombe-aussen

Diese „kleinen“ Taschen sind die  Lösung für den ganzen kleinen Krimskrams, den ein Fotograf so mit sich rum schleppt. 

Hergestellt werden diese Gadgets von der Firma UNDFIND.

Die Fische kommen aus Amerika, werden zwar zwischenzeitlich auch in Deutschland vertrieben, ich habe meine jedoch direkt in den USA geordert, von wo sie bereits nach zwei Wochen bei mir eintrafen. Ein Fishbomb kostet 12,99$, es werden aber auch Sets aus zwei Stück angeboten und jetzt Aktuell ein Holiday Set, zum Preis eines Täschchens. Die Firma bietet auch noch interessante Umhängetaschen und andere Accessoires für Fotografen an.

Doch zurück zum Fishbomb…

Die Taschen sind aus Neopren gefertigt, was sie widerstandsfähig gegen Schmutz und Wasser macht. Sie sind sehr gut gefertigt, alles wirkt wertig und die Nähte sind sauber ausgeführt.

fishbomb-naht

fishbomb-detail

Auf den Anhängekärtchen, die die Tasche begleiten findet man dann die Anleitung, die das Geheimnis der Nutzung preisgibt.

fishbomb-anleitung

Kurz gesagt ist diese Tasche also die absolute Geheimwaffe zum Aufbewahren von Filtern, Deckeln, Akkus, Speicherkarten, Handys…

Es gibt hier zwei verschiedene Versionen. Die Version wird momentan nur in Schwarz angeboten, während die „ältere“ Version in schicken Farben und Mustern (wie z.B. das Camo Muster) zu haben ist.

fishbomb-aussenvergleich

während von aussen lediglich der Klettverschluss den Unterschied zwischen der Version 1 und 2 offenbart, wird von innen der wahre Unterschied klar.

fishbomb-innenvergleich

Die neue Version hat neben dem größeren und damit besser schließendem Klettverschluss im Inneren statt nur einem großen Fach je Seite zusätzlich je zwei kleine Fächer für bspw. Speicherkarten.

fishbomb-innenfächer

Die Version wirkt durch die Fächer deutlich steifer. Ob dies nun ein Vorteil oder Nachteil ist sollte jeder für sich entscheiden. Ich persönlich finde es nicht wirklich wichtig.

Hauptsächlich verwende ich die Taschen für Filter. So hat man sie immer griffbereit und durch das weiche Material werden sie nicht verkratzt und sind einigermaßen geschützt.

fishbomb-aussen

Auf dem Bild sieht man einen 77mm Filter. Offiziell passen wohl 82mm Filter hinein. Hier habe ich auch mal einen Filter auf die Tasche gelegt, damit man die Größe etwas abschätzen kann:

fishbomb-filter

Ich habe es auch geschafft, auf der einen Seite einen normalen Pol Filter und auf der anderen Seite zwei slim ND Filter einzuschieben. Dann ist es jedoch schon etwas eng, aber es geht dank Neopren eben doch.

fishbomb-innenfilter

Generell ist dies ein Minus Punkt. Wenn man einen Filter ab 72mm einschiebt ist dieser etwas schwerer zum wieder herausziehen. Zum einen ist das zwar ein Vorteil, da die Filter nicht so leicht herausfallen können, aber beim herausnehmen kommt man leicht auf das Glas der Filter und das will man natürlich nicht. Mit etwas Übung klappt es dann aber schon.

Ich finde es wirklich sehr praktisch, die Filter immer am Körper zu haben und sie so schnell aufzuschrauben oder wieder abnehmen zu können. Die Filter sind gut geschützt und ich kann draußen schnell darauf zugreifen wenn ich sie benötige ohne den Rucksack abzusetzen.

Zur Befestigung kann man sie dank der speziellen Form am Rucksack, Gürtel oder wo auch immer befestigen. Hierzu wird die eigentliche Tasche um den Befestigungspunkt gelegt und dann durch das Loch am anderen Ende gezogen.

fishbomb-wickel

Die andere Möglichkeit, die ich bevorzuge, ist die Befestigung per Karabiner oder etwas ähnlichen. So kann sie immer schnell befestigt und wieder entfernt werden und man erhält noch mehr Befestigungspunkte.

fishbomb-karabiner

Natürlich passen aber nicht nur Filter hinein. Hier mal noch ein paar andere Ideen:

fishbomb-akku

fishbomb-handy

Das Handy passt übrigens leider nicht ganz rein. So wie abgebildet ist es komplett eingeschoben.

Fazit:

Zum abschließenden Fazit erst mal die Frage: Braucht man einen Fishbomb? Die Antwort: Nein, wahrscheinlich nicht…

…Aber er ist verdammt praktisch! Ich möchte ihn nicht mehr missen. Man hat seinen Kram immer parat, dieser ist gut geschützt und die Fishbombs sehen schick aus. Ich habe mir noch weitere besorgt um so „Design“ mäßig für verschiedene Fälle vorbereitet zu sein. ;-)

Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Filter heraus zu fingern ist nicht ganz einfach und muss geübt werden. Trotzdem finde ich sie sehr praktisch. Wer also einen stylischen Kleinkram Halter sucht ist hier richtig. Es ist aber natürlich kein „Must-Have“.

So, und jetzt Mahlzeit! :-)

In Stuttgart geboren, konnte ich mich nie von dieser schönen Stadt trennen und lebe dort auch noch heute.
Fotografisch betätige ich mich bereits seit meinem 14. Lebensjahr intensiv. Mein fotografischer Schwerpunkt ist die Naturfotografie, die mir immer wieder auch als Ausgleich zum Alltag dient.

Schreibe eine Antwort