Alle Artikel mit dem Schlagwort “Fotograf

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Das Portrait

Sehr gute Tips eines erfahrenen Fotografen zum Thema Portraits:

Ein Porträt (auch Portrait; v. frz. portrait) ist ein Gemälde, eine Fotografie, eine Plastik oder eine andere künstlerische Darstellung einer oder mehrerer Personen. Die Absicht eines Porträts ist, neben der Darstellung körperlicher Ähnlichkeit auch das Wesen, bzw. die Persönlichkeit der porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen.

Man erwischt sich immer dabei, dass man denkt, ein Portrait zeigt demnach ausschliesslich das Gesicht und nichts anderes. Diese Meinung ist weit verbreitet, jedoch trotzdem nicht richtig.

Um die Formen des Körpers und des Gesichts zu bewahren, empfiehlt sich eine Objetkivbrennweite im Bereich von 85 mm bis 135 mm auf Kleinbild gerechnet. Das hat auch den Vorteil, dass man dem Model nicht bis auf die Nase vorrücken muss und dieses dann anfängt zu schielen, wenn es in die Kamera gucken soll

Mit Licht umzugehen ist nicht einfach! Auch, wenn Licht für uns eine Selbstverständlichkeit ist. Tagsüber das der Sonne, in der Nacht das der Glühbirnen. Äußerst schnell und viel zu oft haben wir es jedoch leider mit zu wenig Licht zu tun, um noch ordentliche Fotos machen zu können.

Das Ganze konnte man unter http://www.fotoseminare-paderborn.de/cms/Online-Fotokurs/Aufnahmetechnik/portraitfotografie-portraet.html nachlesen. Leider ist die Quelle nicht mehr verfügbar.

Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.
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Peter Atkins Video Tutorials

Seit dem Peter die neue 5D Mark II besitzt, scheint er wohl von der Videofunktion so begeistert zu sein, dass er es nicht mehr lassen kann. Zitat: „seit dem ich die neue 5d mark 2 hab kann ich das filmen garnicht mehr lassen…„. Und was macht man als Fotograf und Blogbegeisterter mit einer Videofunktion? Richtig, Vodcasten!

Hier mal eine nette Idee, wie man mit Crosslights schöne Bildmotive zaubern kann:

Peter Atkins Photo Academy crosslight – MyVideo

Weitere Vodcastings aus der Peter-Atkins Photo Academy. Unter Anderem auch ein Video zum Thema wie man Geld mit seiner eigenen Bilderflut verdient

Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.
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Die Peter Atkins Technik der Fotografie und Bildbearbeitung

nach dem Motto „Weniger ist mehr“.

Gastbeitrag von Peter Atkins

Wenn ein Portrait im Modus ‚Automatik‘ fotografiert wird, besteht meist das Problem, dass die Kamera relativ dunkel (mit einer hohen Blendenzahl) auslöst, da die Sensoren die Lichtstärke an der größten Fläche (Hintergrund und Haut) messen und die Haut der meisten Europäer sehr hell ist. Die Sensoren versuchen die helle Haut mit starken Verdunkeln des Bildes auszugleichen. Das führt dazu, dass die Augen sehr dunkel und ohne klare Strukturen erscheinen, Sie wirken nicht selten wie schwarze, ausdruckslose Knöpfe. Wer dann versucht im nachhinein bei der Bildbearbeitung die Augen heller und stahlender zu machen wird schnell enttäuscht werden.

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für vergrößerte Ansicht bitte aufs Bild klicken

Die Peter Atkins Technik ist zwar aufwendiger in der Fotografie und Einstelung führt aber zu einem wunderschönen Ergebnis. Dabei wird die Belichtung manuell auf die Helligkeit der Augen eingestellt (meist ca. 2 Blenden heller als im Automatik Modus) womit man nicht nur die Augen betont, sondern gleichzeitig eine helle und markellos wirkende Haut erzielt, die somit nahezu elfenbeinartig strahlt.
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Der Zeitaspekt in der Fotografie

Zeit ist in ein dauerhaft fließendes Gebilde. Augenblicke ziehen in Sekunden vorüber und werden unwiederrufbar.

Die Fotografie hat jedoch ein eigenes Zeitempfinden. Zeit-Regeln, die im reellen Leben gelten haben hier keine Gültigkeit. Zeit spielt in der Fotografie allein im Begriff eine tragende Rolle.

Die Fotografie ist eine Spur, die über Zeit und Raum transportiertes Licht auf ein Medium transformiert. Jeder Augenblick, den das Bild einfängt ist für immer gefangen in einer zeitlosen Schleife. Selbst für das menschliche Auge nicht erfassbare Geschwindigkeiten eines Objektes werden im Bild eingefroren.

Die Zeit steht nach dem Auslösen still

Die Zeit steht nach dem Auslösen still. Sie bildet eine eingefangene reale aber vergangene Realität. Ein Augenblick wird auf ewig zu einer unvergänglichen Erinnerung. Vergängliches wird konserviert, Bewegung zum Stillstand gebannt. Der Augenblick verdichtet.

Foto

Ohne Licht geht nichts. Ohne Licht können wir nichts wahrnehmen. Während das Licht für uns ständig in Bewegung ist und stets ein neues Abbild auf der Netzhaut zaubert, hält ein Foto dieses für die eingestellte Zeit des Auslösers fest.

Das Licht wird auf dem Film zu einer Spur. Die Kombination dieser Spuren zu einem wahrnehmbaren Abbild des Augenblicks, zu einem kurzen Ausschnitt der Realität.

Ein Foto zeigt uns stets unsere Vergangenheit, jedoch nicht das hier und jetzt und schon gar nicht unsere Zukunft.

Das Foto zeigt uns ein Objekt der Wirklichkeit, dass uns vertraut ist, markiert jedoch immer eine deutliche Distanz. Dieses Objekt wurde in ein flaches Abbild verband.

Wir können zwar das Foto anfassen, jedoch nie das Objekt selbst greifen. Fotos können damit unabhängig von Ort und Zeit Informationen transportieren, die nur zu dieser Zeit, an diesem Ort so stattgefunden haben.

Vergängliche Spuren des Lichts werden damit konserviert und in einer neuen Form an neue Orte transportierbar. Niemand muss am Geschehen teilnehmen um daran teilhaben zu können.

Fotograf vs. Betrachter

Wenn ein Fotograf eine Person porträtiert so wird er wissen, dass diese Person irgendwann von dieser Welt gehen wird. Das Foto, dass er festhält wird aber nach seinem Ableben ihn bei den Betrachtern zu den Lebenden zurück holen.

Für den Fotografen ist das Bild ein Abbild dessen was IST, für den Betrachter stets das WAR.

Der Fotograf ist also derjenige, der den Betrachtern die Vergangenheit zur Erinnerung zurückholen kann. Das Geschehen kann nicht aufgehalten werden, das Foto kann aber nachfolgenden Generationen die Geschehnisse vor die Augen führen.

Wahrnehmung

Vergangenes kann also doch zum Jetzt werden, zumindest zur Auseinandersetzung im Jetzt mit dem Vergangenen führen.

Schnelllebigkeit wird durch das Foto erfassbar gemacht. Ein Augenblick kann so auf eine unbestimmte Dauer ausgedehnt werden.

Beim Fotografieren hat man keine Zeit. Ein vergangener Moment wird niemals wieder kommen. Ist der Augenblick aber erstmal im Kasten, hat man aber alle Zeit der Welt die Feinheiten dieses Augenblicks zu studieren.

Ein in seiner zeitlichen Abfolge begrenzter Augenblick wird zum konservierten Fossil im Jetzt. Das Vergängliche ist wie ein Film im Kino. Der normalerweise nicht anhaltbarer Film diktiert den Zeitpunkt und die Betrachtungsweise.

Die Rezeption eines Fotos lässt aber dem Blick die Zeit, die gebraucht und gewollt ist. Die Reflektion des Dargestellten ist nicht mehr an den zeitlichen Fluss gebunden. Ein Foto zeigt kein Geschehen, dass auf einem Zeitstrahl abgebildet werden kann, ordnet aber einem Ausschnitt des Geschehens eine unendliche Zeitskala zu.

Umkehrung der Zeit

Der Zeitfluss kann aber auch umgekehrt werden. Impulse, die nach kurzer Dauer schwinden können ihre Spur in der Zeit auf dem Film festhalten und somit die Erfassung im Auge ausdehnen. Wanderndes Licht wird bei einer langen Belichtung zu einem zusammenhängendem Objekt modelliert, so wie es in der Realität nicht wahrgenommen werden kann.

Essay für ein MeWi Seminar
Eine Fotografie ist ein Monolog ohne Worte…
Wenn Sie nichts zu erzählen hat, dann ist sie einfach langweilig.