Alle Artikel mit dem Schlagwort “Fotos

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Finde von Dir geklaute Bilder

Gastbeitrag vom Imagerights

Für Fotografen, Bildagenturen und Illustratoren ist es zu einem großen Problem geworden: der Bilderklau, das illegale Kopieren und Verwenden ihrer BIlder. Urheberrechtsverstöße werden nur vereinzelt und zufällig unentdeckt, denn gezielt danach zu suchen ist sehr zeitraubend.

Damit die Bildanbieter ihre Rechte wahren können hat das amerikanische Unternehmen Imagerights International Inc. einen Online-Suchdient entwickelt, der das Suchen von Bildern automatisch übernimmt. Es kommt dabei Software zum Einsatz, die ursprünglich für forensische Zwecke entwickelt wurde und auch Bilder findet, die beschnitten, umgefärbt und anderweitig modifiziert wurden.

Neue Bilderklau-Suchmaschine für Fotografen, Bildagenturen und Illustratoren

Nach dem Upload gering aufgelöster Versionen seiner Bilder erhält der Bildautor wöchentlich einen detaillierten Bericht mit allen Fundstellen seiner Bilder. Der Dienst wird mit einem monatlichen Pauschalbetrag abgegolten, dessen Preis sich nach der Anzahl der zu suchenden Bilder richtet. Die kürzeste Laufzeit beträgt dabei nur einen Monat. Es gibt keine zusätzlichen Gebühren pro Fundstelle und keine prozentualen Anteile an den Erlösen, wie sie bei anderen Diensten dieser Art verlangt werden.

Imagerights International hat das eigene deutschsprachige Portal Imagerights.de inzwischen in Betrieb. Kunden können den Dienst dort selbst online für bis zu 10.000 Bilder bestellen. Kunden mit mehr als 10.000 Bildern werden vom exklusiven Kooperationspartner für den deutschsprachigen Markt, der pictory AG in Mainz, betreut.

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picabee — ein Test

Mein Fotoblog hat heute eine Einladung für picabee erhalten und ich habe dem Service gleich einen Test unterzogen.

Der Bestellvorgang

Die Oberfläche ist 100% Web2.0, die Bedienung sehr intuitiv. bild-10Das Bestellen geht wirklich nur auf 2×30 Fotos, wobei pro Bestellung nur 30 Fotos zugelassen sind (nicht mehr aber auch nicht weniger! siehe Bild). Eine Auswahl der Fotogröße ist noch nicht möglich. Eine Voransicht des Formats gibt es auch nicht. Ich habe mal einen kleinen Screencast über die sehr einfache Bedienung des Systems erstellt [Link (4,5MB Webvideo)]

Fotoqualität

Für einen kostenlosen Service bietetn die Abzüge eine erstaunlich gute Qualität! Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich ausbelichtet oder gedruckt sind, aber sie sehen aus, als wären sie richtig auf Fotopapier ausbelichtet worden.

Werbung

In meinem ganzen E-Mail Spam Wust habe ich noch keine relevante Zunahme an Werbung feststellen können. Die Ränder der bilder sehen so aus:
picabee picabee2 picabee3

Update 19.09.08

Wenn Ihnen 30 Bilder pro Bestellung hin und wieder zu viel waren, oder Sie im Urlaub nur 20 perfekte Schnappschüsse gemacht haben: Ab jetzt können Sie selbst entscheiden, ob Sie 20 oder 30 Abzüge in Auftrag geben möchten. Sie können Ihre Bestellung somit bereits ab 20 Fotos abschließen.

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Ihr Porträt im Internet – Wer hat die Rechte?

Unter dem Titel schreibt die Computerwoche einen Beitrag in dem die Frage geklärt werden soll, wer die Bildrechte an den Fotos hat, die bei einem Fotografen entstanden sind.

Wer bei einem Fotografen ein Porträtfoto von sich anfertigen lässt, hat zwar grundsätzlich das Recht, dieses auch zu verbreiten. Allerdings wird dieses Recht eingeschränkt durch den Urheberrechtsschutz des Fotografen.[...]
Grundsätzlich ist jeder Fotograf, der eine Aufnahme anfertigt, deren Urheber. Er hat originär das ausschließliche Recht, sein Werk zu verwerten.[...] Nur wenn der Fotograf zumindest einen Teil der Nutzungsrechte auf den Auftraggeber überträgt, ist dieser in der Lage, die Aufnahmen durch Veröffentlichung im gewünschten Umfang zu verwerten. Ausschlaggebend ist demnach, was bei Auftragsvergabe zwischen Fortgraf und Kunden vereinbart wurde[...]
Da es viele Mischformen gibt und der Kunde versuchen wird, den Umfang der auf ihn übertragenden Nutzungsrechte soweit wie möglich auszudehnen, ist hier eine klare, schriftliche vertragliche Regelung geboten. Unterbleibt diese jedoch, gehen nach der von der Rechtsprechung entwickelten “Zweckübertragungstheorie” (Paragraf 31 Absatz 5 UrhG) nur die Nutzungsrechte auf den Kunden über, die dieser für den vorgesehenen Vertragszweck (also zum Beispiel Passbild, die einmalige Veröffentlichung in einer Zeitschrift, Nutzung für die Homepage) benötigt.

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PicaBee — Fotoabzüge für lau

bild-9Das Photoshop Webblog hat mich heute auf einen neuen Dienst picabee “hingewiesen”, bei dem es demnächst möglich sein wird bis zu 2×30 Fotoabzüge im Monat komplett kostenlos zu bekommen. Der Dienst finanziere sich durch Werbung. Auf den Fotos wird es also einen Rand geben, auf dem ein oder mehrere Werbepartner aufgedruckt werden. Zudem willigt der Benutzer laut AGBs ein, dass bei der Zusendung der Abzüge im Couvert Werbung beiliegen wird. Gegebenfalls sei der Benutzer auch damit einverstanden, dass ein Logo eines Werbepartners am Rand des Bildes eingeblendet wird.


Generell halte ich den Service für genial. Der Werberand diente so optimal für die Grifffläche des Abzugs, so dass die Fotos von Fingertatschern verschont blieben. Mich würde der Werberand nicht sonderlich stören, sofern ich die Fotos für mich selbst bestelle.

Derzeit ist nur eine Vorregistrierung möglich, der PicaBee Support sagt jedoch, dass derzeit die User alle schnellstmöglich freigeschaltet werden!

Die AGB’s enthalten eine uneindeutige Passage.

Picabee GmbH bietet ferner (in Zukunft) käuflich zu erwerbende Produkte an, die mit Fotoaufnahmen des Bestellers versehen sind, z.B. Kalender, Leinwände, Stifthalter etc. …….. ”

Man könnte sich dabei schon das Recht herausnehmen, die Bilder, die hochgeladen werden für die Angegebenen Zwecke zu (miss)gebrauchen…
Allerdings versichert der PicaBee Support, dass die rechte an den Bildern eindeutig beim Uploader bleiben und die Passage überarbeitet wird, so dass dies klarer wird.