Warum Du bei Portraits mindestens ein 50mm Objektiv benutzen solltest

focal-length-comparison-animation-thumb
Du hast bestimmt schon oft gehört, dass Du bei Portraitaufnahmen ein Objektiv mit mindestens 50mm Brennweite benutzen solltest. Jeder Fotograf und jeder Seminarleiter würde Dir nämlich sagen, dass bei einer Brennweite unter 50mm das Objektiv das Model vor Dir sehr unschön verzeichnet. Die Nase soll angeblich ganz dick werden und zu einer Knolle heranwachsen.

Doch Theorie allein ist schön und gut. Wenn man noch nie ein Vergleich gesehen hat glaubt man nicht wirklich wie stark der Unterschied in der Abbildung zwischen den Brennweiten ist! Die folgenden Fotos zeigen ganz deutlich wie stark der Unterschied zwischen den Brennweiten 24, 35, 50 und 100 mm ist! Auf den Fotos ist immer das selbe Model mit dem selben Make-Up zu sehen. Bei >70mm schaut das Model aus, als wäre Sie für ein Cover eines Magazins wunderbar geeignet. Schaut man sich dagegen das Foto bei 24mm an, glaubt man jedoch, sie sei wirklich für kein gutes Foto zu gebrauchen! Der Unterschied ist wirklich gewaltig!


Warum Du bei Portraits mindestens ein 50mm Objektiv benutzen solltest

Quelle der Fotos

Das könnte ebenfalls interessant sein:


Kommentare

Ein wirklich sehr schöner Vergleich, auch wenn ein paar der Portraits natürlich schon auch vom Licht und Augenaufschlag etwas anders sind. Dennoch, das regt an, mehr auf die Brennweite zu achten!

Laut dem Original ist das Licht immer gleich gesetzt. Ich werde den Test aber mal selbst nachholen…

[...] For portraits use a 50mm lens minimum to make sure that the smaller size shows the person in a way that is as realistic as possible. Here you find an example that shows how ugly a model can look if you choose a lens that is < 50mm. [...]

Dieser Vergleich ist wirklich sehr gut. Die Auswirkungen der Brennweite werden gut erkennbar und es wird klar, warum man ein wenig in der Praxis darauf achten sollte.
Danke für den Beitrag!

gern

Hallöchen Viktor,

vielen Dank für diesen Bericht. Hab ich mir als Anfänger vorher nie einen Kopf drum gemacht. Aber letztendlich hab ich bis dato auch noch nie ein Foto mit unter 50 mm gemacht. Brauch ich ja dann jetzt auch gar nicht erst versuchen. ;)

Viele Grüsse aus dem Ruhrpott,
Svensson

Ich will mit diesem Beitrag auf keinen Fall eine Pauschalaussage treffen, dass ein Objektiv =< 50mm für Personenfotografie gänzlich nicht geeignet ist! Die Aussage hier gilt also nur sofern man sich auf das Gesicht des Models konzentriert.

Hier geht es wirklich nur um Nahportraits!
Ein 35mm kann auch wunderbare Personenbilder abbilden, siehe Beispiele

Die Diskussion bei G+ ist auch sehr interessant! https://plus.google.com/105901364005827169365/posts/eHv3khGdhwF

Danke auch für diesen Beitrag. Zuerst hatte ich bedenken, was hier “mindestens” heißt, aber der Brennweitenvergleich in der Animation zeigt es ohne Worte. Sehr schön sieht man auch, wie sich die Brennweite auf den Blickwinkel auswirkt: Die Stirn wird mit abnehmender Brennweiter immer großer. Danke, hat mir wieder einiges einfacher gemacht, als so manch theoretische Erklärung. :)

dafür habe ich es gemacht.
Nicht um die “Wissenschaft” zu widerlegen, sondern um ein praktisches Beispiel zu zeigen, dass die typischen Fehler (der Anfänge) in der Portraitfotografie aufzeigt.

Hinterlasse einen Kommentar

(erforderlich)

(erforderlich)